Die Aschersleben Tigers sind nach einer sehr angenehmen Regenerationspause wieder zurück auf dem Spielfeld und zwar nicht auf irgendeinem, sondern auf heimischen Boden in der Trainingshalle am Ascaneum. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage im Gepäck, starten sie mit Motivation und Ehrgeiz dort in die nächste Partie gegen die TSG Bergedorf.

Diese befinden sich momentan im unteren Mittelfeld auf dem neunten Platz und sind ganz hungrig darauf, mal wieder einen Sieg mit in die Heimat zu nehmen. Dass sie dies durchaus schaffen könnten, haben sie in den letzten Saisons bereits eindrucksvoll bewiesen. Nur ein einziges Mal, zu Beginn 2018 gelang es den Aschersleben Tigers sich gegen die Hamburger durchzusetzen.
Die bisherige Saison 2019/20 verlief für die Nordlichter recht durchwachsen und das nicht nur aufgrund des Ausfalles von Markus Timm durch eine Knieverletzung. Auch die Freiwurfquote fiel bisher sehr gering aus, was dazu führte, dass sie sich bereits vier Niederlagen einhandelten. Ein Spiel davon sogar sehr knapp mit nur einem Punkt gegen Titelfavorit SBB Wolmirstedt. Auf der anderen Seite gab es aber auch zwei Siege, einen davon sogar mit einem 25-0 Start gegen Bremen. Somit hat Bergedorf bereits alle möglichen Szenarien erlebt und kämpft mit deutscher Manneskraft hartnäckig weiter.

Die Hamburger werden allen voran vom eigens benannten ,,Rebound-Monster” Marvin Steinberg angeführt. Der Power Forward ist bereits letztes Jahr schon im Kader gewesen und schießt im Durchschnitt 13 Punkte und holt acht Rebounds pro Partie. Unterstützung bekommt er von Swingman Florian Bunde, der auch nach der dritten Saison für Bergedorf noch nicht genug bekommen hat. Er holt durchschnittlich 12 Punkte für sein Team. Hinzu kommt das jüngste Talent der Nordlichter: Leo Alban, der mit zarten 19 Jahren bereits 23 Minuten pro Spiel auf dem Feld steht und dabei auch noch acht Punkte schießt. Der Zwei-Meter-Mann Joscha Kolnisko und Steffen Kiese ergänzen die Gruppe.

Ob es den Aschersleben Tigers am Samstag gelingt diesen einen Sieg aus dem letzten Jahr zu wiederholen, bleibt abzuwarten. In der heimischen Trainingshalle am Ascaneum können sie auf jeden Fall mit ordentlicher Unterstützung rechnen.