Bereits dreimal konnte die Neuverpflichtung der Tigers eine Meisterschaft in der ersten Regionalliga feiern und möchte an diese Erfolgsserie auch in dieser Saison anschließen. Gael Hulsen stieß während der Saisonvorbereitung als sinnvolle Ergänzung von Lukas Kazlauskas hinzu und wusste bereits zu überzeugen.

Seine Bissigkeit bewies der Belgier bereits im Test gegen Culture City Weimar und schloss an seine Leistungen der vergangenen Saison erfolgreich an. Bei den Rheinstars Köln, wo er neben “Bachelor” Andrej Mangold auflief, sammelte Hulsen 5.5 Punkte, 2 Rebounds sowie 1.7 Assists pro Partie. Dabei blickt der 29-Jährige bereits auf eine lange Karriere zurück, in der er für Klubs wie Schalke 04/BSV Wulfen, EN Baskets Schwelm, Korbjäger Hannover oder Iserlohn Kangaroos auflief. Auch in Belgien, England und Malta machte Hulsen Station. In seiner Jugend durchlief er zudem alle belgischen Nationalmannschaften von der U13 bis zur U23.

Mit dem vorzeitigen Abbruch der vergangenen Saison verbuchte Hulsen seine nunmehr dritte Regionalliga-Meisterschaft, die er zuvor bereits mit Iserlohn und Schwelm sichern konnte. Dennoch verlief die Meisterschaft für ihn – ohne Feier mit Fans – ungewohnt: “Die Saison fühlte sich unfertig an. Wir waren bereits einige Wochen Tabellenführer. Wir waren auf dem Court überlegen und motiviert die Playoffs zu gewinnen. Doch dann kam Corona und es wurde nur der Tabellenplatz gewertet.”

Dass diese Spielzeit erfolgreich mit dem Einzug in die Playoffs beendet werden soll, wünschen sich die Aschersleben Tigers sowieso. Gael Hulsen besitzt jedoch noch deutlichere Ziele: “Ich bin sehr glücklich ein Tiger geworden zu sein. Ich freue mich auf die Fans und hoffe die Saison erfolgreich mit einem Aufstieg in die ProB abschließen zu können.”

“G gibt uns die Freiheit, dass Lukas keine 30 Minuten pro Spiel gehen muss.”, erklärt Trainer Christian Schäfer. “Er ist ein Energizer mit Scorer-Qualitäten. Seine Erfahrung macht Spaß, vor allem weil man es einmal erklärt und er es umsetzen kann.”

Über die Qualitäten seiner neuen Verpflichtung, konnte sich auch Präsident Nico Meinicke im letzten Testspiel selber überzeugen: “Er ist genau die Verstärkung, die wir benötigten, um Lukas Auszeiten ohne Verlust geben zu können. Er kann unangenehm für den Gegner werden und weiß, wie man gewinnt.”