Am vergangenen Samstag siegten die Aschersleben Tigers souverän unter heimischen Publikum und machten damit endlich mal wieder positive Schlagzeilen. Aber auch die Energie und Motivation der Spieler wurde damit mal wieder angetrieben und das sichtbar.

Dieses Wochenende, an einem Sonntag, geht es für die jungen Wilden ins ferne Stahnsdorf, wo bereits ein Top-Favorit der Regionalliga Nord auf ihre Beute wartet. Die Mannschaft um Denis Toroman hat sich bisher konstant auf Platz 2 angesiedelt und kämpft um jeden Sieg, um eventuell doch noch ganz oben anzukommen. Erst kürzlich erreichten sie eine Punktlandung in Rendsburg, wo sie ihren Gegner knapp mit 82:91 in die Knie zwangen.

Im Januar erweitertere sich der Kader des RSV Stahnsdorf um einen Mann. Petar Zivkovic, ein junger Kroate, unterstützt seitdem das Team und das mehr als souverän. Im letzten Spiel erzielte er 20 Punkte, wovon 54 % Dreier waren. Unterstützung erhält er weiterhin von den beiden Topscorern Moses Pölking und Matthew Dogan, die meist sogar über die 20 Punkte hinaus kommen. Ein großer Faktor ist auch der Deutsche Sebastian Fülle, sowie Karolis Babskauskas, die für die nötigen Rebounds sorgen.

Auch wenn die Ascherslebener vergangenes Wochenende richtiges Wurfglück hatten, sind sie personell dieses Mal nicht so stark aufgestellt wie ihre Gegner. Mit Lukas Kazlauskas fehlt der jungen Mannschaft ein wichtiger Faktor in der kommenden Partie. Der junge Neuzugang knickte im Heimspiel unglücklich um und muss sich zunächst einmal schonen. Doch auch Jordan Aboki und Leo Aris sind noch nicht wieder ganz genesen. Ob sie die Fahrt nach Stahnsdorf mit antreten werden, ist noch unklar. Eines ist jedoch klar: Die Tigers brauchen viel Biss und viel Glück, um gegen so eine starke Mannschaft anzukommen. Zumal ihnen der Sonntag als Spieltag bisher immer nicht gut getan hat.

,,Wir fahren natürlich nach Stahnsdorf, um uns weiterhin Luft im Abstiegskampf zu schaffen. Jedoch wird uns auch niemand böse sein, wenn wir das in dieser Partie nicht schaffen. Wir gehen in dieses Spiel eben als klarer Außenseiter rein und werden mal schauen wie wir das meistern ohne großen Druck”, so Cheftrainer Christian Schäfer mit Blick auf die anstehende Auswärtsfahrt. Bleibt abzuwarten, welche Spieler bis dahin wieder genesen.