Am kommenden Samstag müssen die Aschersleben Tigers zu einer ganz unbequemen Auswärtsaufgabe. Zwar stehen die Red Dragons in der Tabelle deutlich unter den Tigers, doch genau dort sieht Präsident Nico Meinicke das Problem:

„Gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel haben wir Auswärts in dieser Saison Probleme. Gegen Bremen haben wir in den letzten 30 Sekunden gewonnen, ALBA hat uns Auswärts geschlagen und auch Ebstorf hat das Spiel bis zum letzten Viertel offen gehalten.“ 
 
Hinzu kommt, dass sich die Mannschaft nur zu gut an das Hinspiel erinnert, wo die Entscheidung erst im letzten Viertel fiel. Damals brachten der jetzt verletzte Dino Erceg und Tigers Abgänger Ponzo-Meek die Wende und scorten gemeinsam allein im letzten Viertel 16 Punkte. Doch diese beiden Schlüsselspieler aus der Hinrunde werden nicht mit an Board sein. Dennoch haben sich die Tigers vor der Saison hohe Ziele gesteckt und trotz dieser turbulenten Saison scheint immer noch alles möglich zu sein.
 
„Wir wollten jedes Jahr ein bisschen besser werden, demnach müssten wir dieses Jahr auf Platz 2 abschließen, zugegeben fast unmöglich, aber eben nur fast. Wir glauben an uns und fighten weiter,“ grinst der Tigers Coach.

Und in der Tat ist es auf den Plätzen 2-4 verdammt eng, allerdings müssten die Tigers konsequent ihre Form abrufen können, ob ihnen das gelingt, wird sich Samstag in Wusterhausen zeigen.

Der Gastgeber wird wohl nach zwei Spielen Pause wieder auf den Star des Teams, Nico Drägert, zurückgreifen können. Der Pro-A erfahrene 2,08 m Center kommt gemeinsam mit Christoph Tetzner auf über 20 Punkte pro Partie allein von den großen Positionen. Zusammen greifen sich die beiden ca. 15 Rebounds im Schnitt.

In wie fern diese Zahlen die Strategie der Tigers beeinflussen werden und ob die Taktik des Teams aufgeht wird sich alles am Samstag ab 18:00 Uhr zeigen. Wir bleiben gespannt. Im Rennen um einen Podiumsplatz wäre eine Auswärtsniederlage eine kleine Vorentscheidung.