Sie sind DAS Gesprächsthema in ganz Sachsen-Anhalt. 

 „Ein viel zu starker Kader für diese Liga.“ 

„Die schießen doch mit Schrotflinten auf Spatzen.“ 

„Wenn ein Ligaspiel verloren geht, fresse ich einen Besen“ 

Solche und ähnliche Aussagen hört man immer wieder von Basketballinteressierten in Sachsen-Anhalt über den Gastgeber des Pokal Final Fours. Die Bewertung solcher Aussagen bleibt jedem selbst über lassen, eins ist jedoch klar: Die SBB Baskets Wolmirstedt haben eine klare Vision und ihr Plan geht auf. 

Ohne eine einzige Niederlage marschieren die Baskets durch die zweite Regionalliga Ost. Angeführt vom erfahrenen Ex-Tigers Trainer Michael Opitz, ist der Kader gespickt mit erst- und zweitligaerfahrenen Stars und auch einem Import Spieler. 

Nico Adamczak, Femi Oladipo, Steven Monse und Damon Smith stellen als Quartett mit 69,8 Punkten pro Partie (Team 92,3) nicht nur die stärkste Offensive der Liga, sondern sind mit nur 63,6 zugelassenen Punkten dazu auch die beste Defensiv-Auswahl der 2.Regionalliga Ost. Kein Wunder also, dass die SBB Baskets Wolmirstedt bei diesen beeindruckenden Zahlen ihre Spiele mit unfassbaren 28,8 Punkten Differenz gewinnen. 

Bei diesen Statistiken ist es nur logisch, dass die Aschersleben Tigers eine gehörige Portion Respekt vor den Gastgebern haben, immerhin wurden die Tiger von den Baskets im September noch mit 53:82 vorgeführt. 

Tigers Kapitän Sebastian Harke bleibt dennoch optimistisch: 

„Wir haben als Team schwere Zeiten durchlaufen und sind dadurch gut zusammen gewachsen. Ich freue mich auf eine volle Halle und viele bekannte Gesichter. Wir werden die hohe Pleite beim ersten Aufeinandertreffen als Motivation nutzen, um Wolmirstedt das Leben schwer zu machen.“ 

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wer ist eigentlich der Favorit des ersten Halbfinalspiels? Die Antwort gibt es am Samstag, den 10.02 um 14:00 Uhr in Wolmirstedt in der Sporthalle der Freundschaft.