Nach der ernüchternden Auswärtsniederlage in Bergedorf, konnten die Aschersleben Tigers am gestrigen Abend mit einem Heimsieg gegen VfL Stade neue Motivation tanken. 

In der ersten Halbzeit sah es vorerst jedoch nicht nach einer vorzeitigen Führung aus. Viele Würfe wurden auf beiden Seiten genommen, doch nur wenige trafen ihr Ziel. Die Würfe, die durch das Netz gingen, gingen auf das Konto der Nordlichter. Auch in der Offensive agierten die Ascherslebener nervös, weswegen sie auch in der Defensive keine Vorteile erbeuten konnten. Zur Pause waren sie dann immerhin schon mit einem Punkt an ihrer Rivalen dran (37:38).

Bis zum Ende des dritten Viertels schafften es die Tigers den Abstand zu den Stadern nicht größer werden zu lassen. Der junge Alexander Helten schoss sein Team dann mit der Sirene zum Gleichstand von 55:55. Umso spannender dann das letzte entscheidende Viertel.

In dieses starteten die Aschersleben Tigers dieses Mal besonders schnell, aggressiv und wild, was die Gäste aus Stade kurzzeitig deutlich überforderte. Gleich in der ersten Aktion zeigte das Tigerrudel ihre harte Defense, die schnell zum Ablauf der Uhr führte und dem VfL Stade somit keine Chance zum scoren ließ. Kurz darauf trafen die Gäste in jedoch zwei Dreier und brachten sich somit schnell wieder ins Spiel. Niklas Radestock kam darauf in die Partie und wimmelte den US-Import ab. Die neue defensive Stabilität nutzen die beiden Tigers-Kollegen Salman Manzur und Kendal Williams, um das Spiel wieder offen zu halten. Am Ende sorgte Manzur 14 Sekunden vor Abpfiff mit einem gezogenen Foul und einem Bonusfreiwurf für die restlichen Punkte Vorsprung. Die Partie endet mit einem knappen 75:69. 

 

 

Punkteverteilung Tigers:

Kendal Williams (24/9 Rebounds/6 Assists), Niklas Radestock (2 Rebounds/6 Assists), Alexander Helten (3), Boyan Tenev (2/5 Rebounds), Jordan Aboki (8/7 Rebounds), Roland Winterstein (3), Salman Manzur (26/10 Rebounds), Sebastian Harke (9/3 Rebounds)