Nach einer 30-Punkte-Niederlage vergangenen Samstag gegen Stahnsdorf, haben die Aschersleben Tigers in den kommenden Auswärtsspielen einiges wieder Gut zu machen. Die Trainingseinheiten der letzten Tagen waren jedoch äußert vielversprechend.

An den nächsten Wochenenden müssen die Tigers nun auch ohne ihre Fangemeinschaft echte Stärke beweisen. Mit drei Auswärtsspielen hintereinander, müssen die Zuschauer lange auf die Rückkehr der jungen Mannschaft im Ballhaus warten. Bevor es am ersten Novemberwochenende in eine kurze Regenerationspause mit spielfreiem Tag geht, steht kommenden Samstag noch einmal ein Punktespiel gegen Rasta Vechta an.

Diese haben die Tigers im letzten Jahr nur ganz knapp und wenige Sekunde vor Ende der Partie schlagen können. Dieses Jahr stehen die Mannschaften etwa auf einem Level und weisen auch viele Gemeinsamkeiten auf. Beide Trainer setzen in dieser Saison auf ein junges, dynamisches Team, welches es in dieser Liga nicht immer einfach hat. Nur wenige alte Gesichter sind der Mannschaft aus Vechta geblieben. Mit Center Tim Insinger, Point Guard Malte Stenzen und Luc von Slooten hat Vechta einige erfahrene Spieler im Team, die in den letzten Partien auch nennenswerte Faktoren in der Statistik waren. Bester Distanzschütze, Jammal Schmedes, ist neu im Team und versucht gemeinsam mit Forward Radii Caisin die nötigen Punkte zu holen. Dabei kann das junge Team nur einen Sieg weniger als die Ascherslebener verbuchen.

,,Ich denke wir haben unsere positive Energie nach der harten Niederlage gegen Stahnsdorf zurück gewinnen können und haben uns im Training nicht von negativen Gedanken beeinflussen lassen. Außerdem haben wir hart an unserer Offensive gearbeitet, welche unser Hauptproblem gegen Stahnsdorf war“, so Kapitän Boyan Tenev mit Aussicht auf das morgige Auswärtsspiel.

Auch Headcoach Christian Schäfer stimmt ihm dahingehend zu: ,,Die Jungs hatten eine ganz spezielle Energie diese Woche im Training. Manchmal musste ich sie sogar ermahnen ein bisschen runter zu kommen, da sie gar nicht wussten, wohin damit.“ 

Am Ende ist es wie immer bei den Aschersleben Tigers: Aufgeben ist keine Option. Und somit versuchen sie weiterhin die Dinge in einem positiven Licht zu sehen und jeden Tag den Kopf hoch zu halten, für die lange Saison 2018/19. So auch morgen in Rasta Vechta.