Am kommenden Samstag kommt Absteiger RSV Eintracht Stahnsdorf in die heimische Trainingshalle am Ascaneum in Aschersleben. Gemeinsam mit Wolmirstedt und Göttingen führen sie die Tabelle der   1. Regionalliga mit nur einer Niederlage an. 

Im letzten Auswärtsspiel gegen die Neustadt temps Shooters bewiesen die Aschersleben Tigers zwar eine gute defensive Leistung, patzten jedoch in den entscheidenen Momenten in der Offensive. „Um es kurz und knapp zu sagen: Wir habe noch nicht genügend Reife. Das wiederum ist normal für ein neu gegründetes und junges Team, jedoch war es definitiv ein Spiel, das wir hätten gewinnen können“, so Kapitän Boyan Tenev. 

Und auch das kommende Spiel ist eines, das man gewinnen kann. Zwar ist der RSV Eintracht Stahnsdorf mit elfjähriger Erfahrung in der Pro B klarer Favorit der Partie, dennoch sind die jungen Wilden aus Aschersleben auch auf diesen Gegner fokussiert eingestellt. 

Obgleich viele Jahre in der 2. Basketball Bundesliga  hinter dem Verein liegen, sind die Mannschaftsmitglieder stetig gewechselt. Auch in diesem Jahr haben die Stahnsdorfer mehr als eine Hand voll Abgänge, als auch Neuzugänge zu verordnen. Jedoch scheint die Chemie seit Anfang der Saison trotzdem zu stimmen. Dass das Team außerdem sehr jung ist, zeigt Maxim Stenyushyn, der erst 16 Jahre alt ist. Der älteste Spieler ist 32 Jahre alt. Mit nur zwei Import Spielern aus der USA und Litauen, wird die Mannschaft allen Regeln der neuen Saison mehr als gerecht. 

Top Scorer der Mannschaft ist der amerikanische Small Forward Matthew Dogan, der im Spiel gegen Neustadt 19 Punkte holte. Unterstützung unter dem Korb bekommt er von Center Moses Pölking, der bereits bei Lok Bernau und ALBA Berlin gespielt hat. Ebenfalls von Lok Bernau wechselt der deutsche Sebastian Fülle zur Eintracht, der ein großer Faktor innerhalb der Mannschaft ist. Trainer Denis Toroman bleibt jedoch eine feste Säule im neuen Team und zeigt mit erst einer Niederlage auch Biss. 

Diesen Biss erhoffen sich auch die Aschersleben Tigers am Samstag, denn der Gegner wird nicht einfach. Ein gute Trainingswoche lässt zumindest auf eine spannende Partie in den heimischen Trainingshalle hoffen. Auch Boyan Tenev gibt sich optimistisch: ,,Wir haben in dieser Woche hart an neuen Offensive-Sets gearbeitet, damit uns das, was in Neustadt passiert ist, nicht noch einmal passiert. Auch an unserer positiven Einstellung haben wir gearbeitet, die es uns möglich machen soll, bis zum Ende der langen Saison durchzuhalten und alles zu geben.“

Es gibt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.