Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich vergangen Samstag die Aschersleben Tigers gegen den ASC Göttingen. Das der Gastgeber am Ende mit drei Punkten den Sieg abgeben musste, war bitter. 

Die Partie im Ballhaus begann nicht schön, doch der Rückstand auf die Gegner blieb mit drei Punkten im Rahmen. Die wiederum hatten ihre besten Schützen an Board und scorten, was das Zeug hielt. Dass die Aschersleben Tigers da nicht mithalten konnten, lag dabei nicht nur am Ausfall des Kroaten Robert Sturcel, räumt Headcoach Schäfer ein:

,,Wir hatten einen brutal schlechten Wurftag erwischt. Nicht nur unsere 3er Quote, sondern auch unsere Freiwurf-Quote war total miserabel. Statt den eigentlichen 70 %, die wir treffen, waren es dieses Mal nur um die 50 %, die tatsächlich durch das Netz gingen.“ 

Und so kam es, dass die Mannschaft zur Pause bereits mit sieben Punkten im Rückstand lag. Auch eine kurzzeitige Führung in der zweiten Halbzeit konnte da nichts mehr an der Niederlage drehen. Somit mussten die Ascherslebener sich nach dem 40-minütigen Kampf Göttingen mit 71:74 geschlagen geben. Ein Wiedersehen folgt. Eine Niederlage dann aber hoffentlich nicht mehr. 


Punkteverteilung Tigers:

Kendal Williams (14/8 Rebounds/4 Assists), Niklas Radestock (5), Jaksa Sola, Carlos König, Boyan Tenev (14/5 Rebounds), Jordan Aboki (4/3 Rebounds), Roland Winterstein (7), Jonas Groth, Mick Neumann, Salman Manzur (23/6 Rebounds), Sebastian Harke (4/8 Rebounds)


Doch eine Verschnaufpause für die Mannschaft gibt es nicht in dieser Saison, denn am Tag der deutschen Einheit steht schon das nächste Spiel auf dem Plan. Die Reise zu den Gegnern aus Bergedorf wird wohl eine der längsten in diesem Jahr. Diese konnten bisher einen Auftaktsieg gegen Rasta Vechta einfahren, jedoch auch eine Niederlage gegen die Rendsburg Twisters. In der Tabelle liegen sie bisher mehrere Plätze hinter den Aschersleben Tigers, doch das hat ,wie bisher auch, nichts zu sagen. 

Die TSG Bergedorf besitzt weiterhin eine tiefe und erfahrene Spielerbank mit nur wenigen Neuverpflichtungen. William Tremere Barnes, der Top-Scorer des Teams ist auch in diesem Jahr wieder dabei, hat in den vergangen beiden Spielen jedoch noch nicht gespielt. Verstärkung am Brett als auch von Außen bringen die Big Men Joscha Kolinsko und Markus Timm. Für frischen Wind sorgt ein junges Talent aus Luxemburg und ein NBBL Youngster. 

Auch wenn die Bilanz in der letzten Saison gegen die TSG Bergedorf sehr gut für die Ascherslebener war, müssen sie dieses Mal vorsichtig sein und dürfe die Partie nicht unterschätzen. Immerhin sind sind sie ein Mann weniger.