Zum zweiten Mal in Folge müssen die Aschersleben Tigers eine Niederlage in Kauf nehmen. Dass sie so hoch ausfällt, hat keiner erwartet. Dementsprechend tief sitzt die Enttäuschung. 

Die lange Anreise, der Ausfall von Robert Sturcel, ein Feiertag – irgendwie hat von vornherein alles am Mittwoch bei der jungen Mannschaft schon nicht gepasst. Somit ging es bereits unkonzentriert in das Aufbauspiel, in dem TSG Bergedorf mehrfach durch einfache Züge punkten konnte. Nach mehreren Ballverlusten der Tigers, trafen die Gastgeber auf einmal auch aus der Distanz gute Würfe und beendeten das erste Viertel schließlich mit einem 26:14. Kurz darauf konnten sie den Rückstand zwar einstellig halten, wurden aber vom 30-jährigen Steffen Kiese überrascht und ließen mit der Konstanz nach. Immer wenn die Ascherslebener einen kleinen Lauf starteten, erstickten die Hamburger diesen mit 11/17 Distanzwürfen im Keim. 

Aus der Pause kamen motivierte junge Tiger, die jedoch auch in dieser Zeit nicht gegen das Gäste-Gespann Steffen Kiese und Markus Timm ankamen. Mit erneuten acht Punkten, brachten sie bereits die Vorentscheidung in der Partie. Schlechte Wurfentscheidungen und knapp 21 Ballverluste taten ihr übrigens. Das Spiel endete mit einem niedergeschlagenen Trainer, einer geknickten Mannschaft und einem Punktestand von 86:60. 

,,Das was in Bergedorf passiert ist, war eine ganz schwache Vorstellung von uns. Doch durch unser neues Konzept, müssen wir diese Niederlage akzeptieren und Geduld mit uns haben. Auch wenn die Statistik keine Entwicklung zeigt, ist sie trotzdem da“, so Christian Schäfer zur derzeitigen Situation. 

 

Punkteverteilung Tigers:

Kendal Williams (16), Niklas Radestock (3), Jaksa Sola, Alexander Helten (5), Boyan Tenev (10), Jordan Aboki (6), Roland Winterstein, Jonas Groth (3), Mick Neumann (4 Rebounds), Salman Manzu (13/6 Rebounds), Sebastian Harke (4).