Nach einem starken Auftakt am ersten Spieltag, bestreiten die Aschersleben Tigers diesen Sonntag ihr zweites Spiel. Der Gegner TSG Westerstede ist in dieser Saison, wie auch die Ascherslebener, mit einem jungen Team besetzt. Trainer Nenad Cirkovic aus dem Vorjahr jedoch bleib.

Im ersten Spiel der neuen Saison sind die Eagles bisher weniger erfolgreich gewesen. Trotz großem Kampfgeist in der zweiten Hälfte, schafften sie es nicht, sich gegen den BBC Rendsburg Twisters durchzusetzen. Den Anlass dazu lieferte das erste Viertel, in der die Mannschaft den Anschluss verpasste und den Rendsburgern viele Chance zum scoren ließ. Vor allem das Rebound-Verhalten und die Trefferquote in der ersten Halbzeit seien schlichtweg nur befriedigend gewesen, so Trainer Cirkovic im Spielbericht. Die Twisters hingegen haben bereits besser als Team funktioniert und siegten in den heimischen Hallen der Ammerländer. 

Dennoch hat die letzte Saison den Tigers gezeigt, dass die Eagles durchaus für Überraschungen sorgen können. Während die Westersteder im Auswärtsspiel in Aschersleben nur mit einem dünn besiedelten Kader von sechs Mann anreisten, waren sie in den heimischen Hallen umso mehr und viele von den Spielern sind sogar in der Lage, die Pro-B zu bedienen und das ist ein riesiger Pluspunkt. 

Die zwei hervorragenden Schützen Franjo Borchers und Marcello Schröder sind auch in diesem Jahr wieder mit dabei und werden die Punkte zum fallen bringen. Unterstützung bekommen sie dabei vom Neuzugang Piet Niehus, der mit seinen jungen 19 Jahren im ersten Spiel bereits 29 Punkte für die Mannschaft holen konnte. Ebenfalls neu ist Point Guard Fritz Hemschemeier, der wie Niehus aus der Pro-B kommt. Der US-Amerikaner Nigel Pruitt ist hingegen nicht mehr im Team. 

Da die Bundesliga bereits diesen Samstag spielt, ist demnach damit zu rechnen, dass die TSG Westerstede mit vollem Kader gegen die Aschersleben Tigers antritt. Durch die schwere Verletzung von Point Guard Robert Sturcel könnte das für die junge Mannschaft um Christian Schäfer eine doppelte Belastung werden. Dennoch ist der Wille nicht zu durchbrechen.